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Afghanistan: 95 Prozent weniger Opiumanbau

Kabul. Laut eines am Sonntag veröffentlichten UN-Berichts ging in Afghanistan der Anbau von Opium seit einem entsprechenden Verbot seitens der islamistischen Taliban-Regierung im vergangenen Jahr um 95 Prozent zurück. In der Vergangenheit stammten etwa 90 Prozent des weltweit angebauten Schlafmohns, der Basis für Opium und Heroin ist, aus Afghanistan. Während sich die Anbaufläche in dem Land im vergangenen Jahr laut UNO insgesamt noch über 233.000 Hektar erstreckte, ist sie nun auf 10.800 Hektar gesunken. Gleichzeitig habe der Anbau von Weizen zugenommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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