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Sachsen: Ermittlung gegen Polizeianwärter

Rothenburg. Weil er sich mehrfach neonazistisch geäußert haben soll, ist einem Auszubildenden der Polizei in Sachsen die weitere Teilnahme an der Ausbildung verboten worden. Anlass dafür seien Ermittlungen der Görlitzer Polizei gegen den 18jährigen, wie die Hochschule der Sächsischen Polizei am Montag in Rothenburg/Oberlausitz mitteilte. Die Görlitzer Kriminalpolizei leitete demnach Ermittlungen wegen des Vorwurfs der Beleidigung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gegen den Auszubildenden ein. Der junge Mann soll »öffentlich verschiedene beleidigende sowie rechtsmotivierte Äußerungen getätigt« haben, hieß es. »Gedankengut, das den Nationalsozialismus verherrlicht, hat in der sächsischen Polizei keinen Platz«, erklärte Hochschulrektor Dirk Benkendorff. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.11.2023, Seite 15, Antifaschismus

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