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Tschetschenien: Hart gegen Antisemitismus

Grosny. Nach antisemitischen Ausschreitungen in Südrussland soll der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow den Befehl gegeben haben, jeden zu erschießen, der in seiner mehrheitlich muslimischen Republik, die an Dagestan grenzt, einen Aufstand anzettelt. Wer sich an Unruhen beteilige, werde festgenommen und eingesperrt, sagte Kadyrow der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Nowosti zufolge bei einer Sitzung der Regionalregierung in Grosny. Am Sonntag abend hatte eine Menschenmenge in Dagestan die Landebahn des Flughafens von Machatschkala gestürmt, um ein Flugzeug aus Tel Aviv abzufangen. In Tsche­tschenien wären solche Ausschreitungen unterbunden worden, sagte Kadyrow demnach. Er warf dem Westen vor, zu den antisemitischen Übergriffen aufgestachelt zu haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.11.2023, Seite 7, Ausland

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