-
26.10.2023
- → Inland
Deutlich mehr Drogentote registriert
Wiesbaden. Die offizielle Zahl der Toten im Zusammenhang mit illegalen Drogen in Deutschland ist 2022 erneut gestiegen. Wie das Bundeskriminalamt am Mittwoch mitteilte, starben im vergangenen Jahr 1.990 Menschen. Das sind neun Prozent mehr als noch 2021. Damit setze sich der seit 2017 anhaltende Trend weiter fort. »Die häufigsten Todesursachen bleiben dabei der Konsum von Opiaten, Heroin und Opiatsubstitutionsmitteln«, erläuterte das BKA in Wiesbaden. Unter den Drogentoten des Jahres 2022 waren 83 Prozent Männer, das Durchschnittsalter lag bei 40,6 Jahren. Die Ermittler haben 2022 rund 340.000 Rauschgiftdelikte registriert. Verwiesen wurde auf zahlreiche Sicherstellungen größerer Mengen. Der »Amphetamin- und Ecstasymarkt« etwa werde »durch große Produktionskapazitäten in den Niederlanden beliefert«. Auch der Kokainhandel wachse seit 2018 stetig. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
