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Hohe Opferbilanz im Westjordanland

Ramallah. Seit Beginn des jüngsten Nahostkriegs hat es bei israelischen Militäreinsätzen im besetzten Westjordanland 102 Todesopfer gegeben. Allein in der Nacht zum Mittwoch seien sechs Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden, unter ihnen ein 15 Jahre alter Junge, teilte das Gesundheitsministerium der palästinensischen Behörden am Mittwoch mit. Die israelische Armee bestätigte den Einsatz einer Drohne bei einer »Antiterroroperation«. Zuvor seien israelische Einsatzkräfte mit Sprengsätzen angegriffen worden. Die Armee meldete auch den Tod eines ihrer Soldaten bei einem der Einsätze. Schon vor der palästinensischen Offensive am 7. Oktober war die Lage im Westjordanland angespannt. Die Zahl der von der israelischen Armee oder militanten Siedlern getöteten Palästinenser hatte einen Höchststand seit 2005 erreicht. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2023, Seite 1, Ausland

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