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China schickt Gesandten in Nahen Osten

Beijing. Die Volksrepublik unterstützt nach den Worten des chinesischen Außenministers Wang Yi die »gerechte Sache des palästinensischen Volkes in der Wahrung seiner nationalen Rechte«. Die »Hauptursache« der Lage zwischen Israel und den Palästinensern sei, dass »das Recht des palästinensischen Volkes auf Staatlichkeit lange Zeit beiseitegeschoben wurde«, sagte Wang am Sonntag nach chinesischen Angaben bei einem Telefonat mit dem iranischen Außenminister Hossein Amir-Abdollahian. Diese »historische Ungerechtigkeit« müsse so schnell wie möglich beendet werden. Wang kritisierte am Sonntag auch das israelische Vorgehen im Gazastreifen nach dem Großangriff der dort regierenden radikalislamischen Hamas auf Israel scharf. »Israels Handeln hat den Rahmen der Selbstverteidigung gesprengt«, erklärte Wang am Sonntag nach Angaben seines Ministeriums bei einem Gespräch mit dem saudiarabischen Außenminister, Prinz Faisal bin Farhan. Das Land solle »seine kollektive Bestrafung der Bevölkerung des Gazastreifens einstellen«, sagte er demnach weiter. Beijing schickt nach einem Bericht des chinesischen Senders CCTV den Sondergesandten Zhai Jun kommende Woche in die Konfliktregion. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2023, Seite 7, Ausland

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