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Dutzende Tote nach Luftangriff in Nordsyrien

Dêrik. Bei einem türkischen Luftangriff sind in der Nacht zum Montag in der nordsyrischen Stadt Dêrik (Al-Maliki) 29 Polizeimilizionäre getötet worden. Weitere 28 ­Mitglieder der Einheit zur Bekämpfung von Drogenhandel wurden bei der Bombardierung ihres Schulungszentrums verletzt, wie die kurdische Nachrichtenagentur Medya News am Montag berichtete. Die Autonome Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien (AANES) rief eine dreitägige Trauerperiode aus. Zwei Kinder starben am Montag durch türkischen Beschuss auf die Stadt Ain Issa. Wie der AANES-Vertreter für Außenbeziehungen, Bedran Çiya Kurd, am Montag bei einer Onlinepressekonferenz angab, sind bei den seit Mitte letzter Woche laufenden Luftangriffen auf Nordsyrien rund 180 mehrheitlich zivile Ziele, darunter 14 Ölförderanlagen, neun Kraftwerke, acht Wasserwerke und 48 Schulen getroffen worden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2023, Seite 1, Ausland

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