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US-Autostreiks: Neues Angebot, altes Problem

Washington. Im Streik der United Auto Workers (UAW) hat Ford ein neues Angebot vorgelegt. Es beinhaltet Lohnerhöhungen für Zeitarbeiter und neu eingestellte Beschäftigte sowie höhere Betriebsrenten. Die UAW fordert 40 Prozent mehr Lohn, eine Angleichung aller Entgelte und Arbeitsplatzsicherheit bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge. Geht es nach CEO James Farley, sollen Tarifvereinbarungen aber nicht für neue Batteriefabriken gelten. Die UAW hat auch neue Verhandlungsrunden mit General Motors (GM) und dem Chrysler-Mutterkonzern Stellantis eingeleitet. Seit knapp drei Wochen werden Werke von allen drei großen Konzernen gleichzeitig bestreikt. 25.000 Arbeiter sind im Ausstand.

GM und Stellantis legten am Dienstag (Ortszeit) Zahlen für das dritte Quartal vor. Während der Verkauf von Stellantis-Fahrzeugen im Jahresvergleich um ein Prozent auf 380.563 Stück zurückging, meldete GM ein Plus von 21 Prozent. Der Anstieg auf gut 674.300 Fahrzeuge ging auf die stark gestiegene Nachfrage nach großen SUVs und Pick-ups zurück. So wurden etwa gut 73.000 Pick-ups GMC Sierra verkauft, ein Plus von rund 46 Prozent. Bescheiden blieb der Absatz von Elektrofahrzeugen wie SUV Lyric (3.000 Verkäufe) oder Pick-up Silverado (18 Verkäufe). (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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