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Ausgangssperre in Manipur nach Protesten

Neu-Delhi. Nach Protesten am Mittwoch gegen die angebliche Entführung und Ermordung zweier Studenten der Bevölkerungsgruppe der Meitei im indischen Bundesstaat Manipur haben die Behörden eine unbefristete Ausgangssperre verhängt. Mehr als 80 Studenten seien bei den Zusammenstößen verletzt worden. Die Lage sei »extrem angespannt«, nachdem Bewaffnete ein Büro der Regierungspartei verwüstet und Benzinbomben auf die Polizeikräfte geworfen hätten. Wie Al-Dschasira berichtete, haben die Auseinandersetzungen den nordöstlichen Bundesstaat an der Grenze zu Myanmar in einen Bürgerkrieg gestürzt. Seit dem Ausbruch der Gewalt am 3. Mai wurden in Manipur mehr als 180 Menschen getötet, etwa 50.000 sind aus ihren Häusern geflohen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2023, Seite 6, Ausland

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