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Grünes Licht für Joint Venture mit Rheinmetall

Bonn. Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall darf ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem Rüstungskonzern aus der Ukraine gründen. Das Bundeskartellamt hat die Freigabe erteilt, wie die Behörde am Donnerstag in Bonn mitteilte. Das ­Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Kiew soll »Militärfahrzeuge« bauen und warten. Partnerfirma ist die Ukrainian Defence Industry (UDI), ein Staatskonzern mit offiziell rund 67.000 Beschäftigten. »In Deutschland ergeben sich durch dieses Vorhaben keine wettbewerblichen Überschneidungen«, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt. Neben dieser Zusammenarbeit liefert Rheinmetall auch direkt aus Deutschland Panzer und Munition an Kiew. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2023, Seite 4, Inland

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