Zum Inhalt der Seite

Betriebsratsgehälter: Razzia bei Volkswagen

Frankfurt am Main. Wegen womöglich zu hoher Betriebsratsgehälter ist Volkswagen erneut im Visier der Staatsanwaltschaft. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Mittwoch erklärte, wurden am Dienstag vier Standorte von VW, darunter Büros in Wolfsburg, wegen des Verdachts der Untreue durchsucht. Dabei gehe es um Gehaltszahlungen an Betriebsratsmitglieder unter Verstoß gegen das Begünstigungsverbot des Betriebsverfassungsgesetzes. Erst Anfang des Jahres hatte der Bundesgerichtshof Freisprüche von VW-Managern wegen ähnlicher Vorwürfe aufgehoben. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2023, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!