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Konzern klagt gegen EU-Verbrenner-Aus

Brüssel. Die im Handel mit synthetischen Kraftstoffen tätige Lühmann-Gruppe will gegen das auf EU-Ebene beschlossene Aus von Verbrennungsmotoren klagen. Es klinge »schön, nur noch emissionsfreie Autos zuzulassen«, sagte Lühmann-Chef Lorenz Kiene der Welt am Sonntag. Der Plan der EU sei jedoch »von Ideologie getrieben, nicht von Fakten«. Das Unternehmen kritisiert insbesondere, dass die EU nur solche Autos als emissionsfrei betrachtet, die keine Abgase ausstoßen. Es ergebe aber »keinen Sinn, Emissionen nur am Auspuff zu messen«, sagte Kiene. Man solle statt dessen den CO2-Ausstoß »über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs hinweg erfassen«. Auf EU-Ebene war im März eine Verordnung verabschiedet worden, derzufolge neu zugelassene Autos ab 2035 emissionsfrei sein müssen. Verbrennungsmotoren, die mit synthetischen Kraftstoffen, sogenannten E-Fuels, betrieben werden, sind dies nicht. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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