Zum Inhalt der Seite

EU-»Migrationspakt«: Erstes Geld an Tunis

Brüssel. Im Rahmen des Brüsseler »Migrationspakts« mit Tunesien fließt die erste Geldzahlung an das nordafrikanische Land. 127 Millionen Euro werde in den kommenden Tagen auf den Weg gebracht, hieß es von der EU-Kommission am Freitag. Ziel sei »ein hartes Durchgreifen gegen illegale Schleusernetzwerke«, bekräftigte Sprecherin Ana Pisonero. Faktisch soll die tunesische Regierung Asylsuchende davon abhalten, in Richtung Europa zu fliehen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2023, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!