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Afghanistan: 1.100 Getötete seit 2021

Kabul. Seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan Mitte August 2021 sind nach Angaben der dortigen UN-Mission (­UNAMA) fast 1.100 Menschen gewaltsam ums Leben gekommen. Die meisten seien Opfer von Sprengsätzen geworden, die auf öffentlichen Plätzen gezündet wurden, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht von der UNAMA. Laut UN sind die Zahlen ziviler Opfer im Vergleich zur Zeit der NATO-Besatzung stark gesunken. Im Jahr 2020 etwa hatte die UNAMA noch mehr als 3.000 Tote gemeldet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.06.2023, Seite 6, Ausland

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