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Streit um Wahlsieg in Sierra Leone
Freetown. Nach den Wahlen in Sierra Leone hat Präsidentschaftskandidat Samura Kamara der Polizei ein versuchtes Attentat auf ihn vorgeworfen, nachdem diese am Sonntag abend das Büro seiner Partei APC mit Tränengas und scharfer Munition attackiert haben soll. Kamara gilt als einziger aussichtsreicher Herausforderer des amtierenden Präsidenten Julius Maada Bio. Zuvor hatten sowohl die APC als auch Bios Regierungspartei SLPP den Sieg bei der Wahl vom Sonnabend beansprucht. Offizielle Ergebnisse der Abstimmung, bei der auch Parlament und Gemeinderäte gewählt wurden, werden erst in einigen Tagen erwartet. (dpa/jW)
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