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Wohnimmobilien billiger, Auftragseinbruch im Bau

Wiesbaden. Die Preise für Wohnimmobilien sind im ersten Quartal um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Es war der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000. In Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf verbilligten sich Ein- und Zweifamilienhäuser um 10,4 Prozent, Wohnungen um 6,4 Prozent. Damit waren diese Immobilien im Schnitt allerdings immer noch knapp doppelt so teuer wie 2010. Die Trendwende geht auf gestiegene Finanzierungskosten und die anhaltend hohe Inflation zurück. Beides führt auch zu einem »Investitionsstreik« im Wohnungsbau, wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie am Freitag beklagte. Der Auftragseingang sei im April preisbereinigt um 29,8 Prozent eingebrochen. Für die ersten vier Monate ergebe sich ein Minus von 34,6 Prozent. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2023, Seite 1, Inland

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