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Lage im Sudan immer schwieriger

Genf. Zwei Monate nach Ausbruch der Kämpfe zwischen der Regierungsarmee und den Schnellen Eingreiftruppen (RSF) im Sudan wird die Lage immer katastrophaler. Fast 25 Millionen Menschen bräuchten mittlerweile humanitäre Hilfe, berichtete eine Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag in Genf. Vier Millionen Kinder und schwangere oder stillende Mütter seien akut unterernährt. Rund 2,2 Millionen Menschen seien durch die Kämpfe vertrieben worden, sagte die WHO-Sprecherin. Sie nannte 1.073 Todesfälle bis zum 14. Juni. Die tatsächlichen Zahlen sollen noch höher liegen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2023, Seite 2, Ausland

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