-
08.06.2023
- → Medien
Verdi will Schlichtung in Verhandlungen mit RBB
Berlin. In den festgefahrenen Verhandlungen der Gewerkschaften Verdi und DJV mit dem Sender RBB will Verdi nun ein Schlichtungsverfahren einleiten. Wie Verdi am Dienstag mitteilte, soll dadurch ein »angemessener Zwischenschritt« gefunden werden, »um die Honorare der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Programmbereich an das Niveau der Festbeschäftigten anzupassen«. Demnach verhandeln die Gewerkschaften seit acht Monaten über die Honorare und Gehälter der festen und freien Beschäftigten beim RBB. Die zuständige Verdi-Sekretärin Kathlen Eggerling erklärte, das Ziel »gleiches Geld für gleiche Arbeit« müsse nicht »in einem Schritt« erreicht werden, es müsse aber ein »deutlicher« sein, der anderen Beschäftigten nicht »wieder abgezogen« werde. (jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
