-
05.06.2023
- → Ausland
Paris: Marokkanische Journalisten protestieren
Paris. Die marokkanischen Journalisten Dounia und Adnane Filali sind am Freitag in den Hungerstreik getreten. Sie würden ihn erst aufgeben, »wenn sie sich sicher fühlen und ihre Rechte als politische Flüchtlinge anerkannt werden«, gaben sie gleichentags in einem Kommuniqué per Twitter bekannt. Die beiden befinden sich zur Zeit in Frankreich und werfen Paris vor, mit der marokkanischen Monarchie zu kollaborieren, um sie zum Schweigen zu bringen. Zuvor hatten sie in China Asyl erhalten, nachdem Dounia Filali wegen ihrer regimekritischen Beiträge auf Youtube in die Schusslinie Rabats geraten war. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!