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Tödlicher Brand in Geflüchtetenunterkunft

Apolda. Im thüringischen Apolda ist am Sonntag bei einem Brand in einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete mutmaßlich ein Neunjähriger aus der Ukraine gestorben. Nach Angaben eines Polizeisprechers gilt der Junge als vermisst, Feuerwehrleute fanden nach Abschluss der Löscharbeiten im Wohnbereich der umgebauten ehemaligen Schule aber bereits einen Toten. Die Brandursache war zunächst unklar. Von den etwa 250 Betroffenen wurden zehn zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht. Landesinnenminister Georg Maier (SPD) bestätigte am Sonntag in Erfurt bereits den Tod eines Kindes und sprach sein Beileid aus. Er sprach von acht Verletzten. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar, berichtete der MDR am Sonntag. Die Geflüchteten stammen demnach aus unterschiedlichen Ländern und sollten am Sonntag mit Bussen nach Hermsdorf gebracht werden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.06.2023, Seite 1, Inland

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