Zum Inhalt der Seite

Angriff auf Verdi-Gewerkschafter Akman

Berlin. In die Wohnung des Verdi-Vorstandskandidaten Orhan Akman ist offenbar eingebrochen und Buttersäure ausgebracht worden. Dies teilte der Gewerkschafter am Sonntag mit. Den Einbruch und den angerichteten Schaden habe er am Sonnabend bemerkt. Am Türgriff habe eine Kopie seines Schriftsatzes mit der Klage gegen das Nominierungsverfahren der für den Handel zuständigen Verdi-Abteilung gehangen. In der Wohnung seien private Ordner »durchwühlt und offen auf dem Sofa liegend« vorgefunden worden. Die Kriminalpolizei habe Spuren gesichert. Er lasse sich »weder durch kriminelle Einbrecher noch von politischen Gegnern einschüchtern«, betonte Akman. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2023, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!