-
26.05.20231 Leserbrief
- → Kapital & Arbeit
Preis für europäisches Gas fällt weiter
Amsterdam. Der Preis für europäisches Erdgas hat den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren erreicht. Am Donnerstag wurde der richtungweisende Terminkontrakt TTF zur Auslieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam bei 25,80 Euro je Megawattstunde gehandelt. So günstig war Erdgas zuletzt im Juni 2021. Im Sommer 2022 erreichte der Referenzpreis Rekordhöhen von mehr als 300 Euro je Megawattstunde. Seit Ende vergangenen Jahres fällt er. LNG-Importe sorgen für ein Überangebot. Auch die deutschen Gasspeicher bieten mit einem für die Jahreszeit ungewöhnlich hohen Füllstand von 72,76 Prozent nicht mehr viel Platz. Ein weiterer Preisrückgang ist wahrscheinlich. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 25. Mai 2023 um 21:42 UhrFünfundzwanzigachtzig fürs Megawatt: Braucht es eines weiteren Beweises für die Genialität unseres Wirtschaftsministers? Leider ist Nord Stream kaputt bzw. nicht zertifiziert. Jetzt kann man kein überflüssiges Gas nach Russland pumpen. LCSJ wäre doch was: Liquid natural gas again Capture and Storage in Jamal, da müsste nicht einmal CO2 abgetrennt werden.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!