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Pipelineanschlag: Moskau bestellt Botschafter ein

Moskau. Das russische Außenministerium hat am Donnerstag die Botschafter Deutschlands, Schwedens und Dänemarks wegen der Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines einbestellt. Das Ministerium in Moskau erklärte, man protestiere gegen ein »vollständiges Fehlen von Resultaten« bei der Suche nach den Verantwortlichen für den Sabotageakt vom September vergangenen Jahres. Der US-Journalist Seymour Hersh hatte vor einigen Monaten enthüllt, dass die USA für die Sprengungen verantwortlich waren. Darauf verbreiteten deutsche und US-Medien eine Version der Ereignisse, die auf »Einzeltäter« hindeutet. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2023, Seite 2, Ausland

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