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Israel: Herzogs Schlichtung erfolglos

Tel Aviv. Im Streit um die in Israel geplante »Justizreform« hat Präsident Isaac Herzog einen Kompromissvorschlag vorgelegt, der allerdings umgehend von der Regierung zurückgewiesen wurde. In einer Fernsehansprache gab der Staatschef am Mittwoch abend bekannt, dass er sowohl mit Politikern der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien gesprochen habe. Daraus sei sein Vorschlag für einen »Kompromiss des Volkes« entstanden. Er sehe vor allem Abschwächungen bei den am meisten kritisierten Punkten der von der Regierung geplanten »Reform« vor, gegen die es seit Wochen landesweite Proteste gibt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2023, Seite 6, Ausland

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