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Transnistrien spricht von vereiteltem Angriff

Tiraspol. Die Behörden von Transnistrien haben nach eigenen Angaben einen ukrainischen Angriff auf mehrere hochrangige Beamte vereitelt. Das Ministerium für öffentliche Sicherheit in dem international nicht als souverän anerkannten Gebiet in Moldau erklärte am Donnerstag, es habe »einen Terroranschlag vereitelt«, den »ukrainische Sicherheitsdienste gegen mehrere Amtsträger« in der Region vorbereitet hätten. Die Verdächtigen seien festgenommen worden und hätten bereits Geständnisse abgelegt. Transnistriens Staatsanwalt Anatoli Guretski sagte, dass die Täter vermutlich auch »hohe Staatsbeamte ausschalten« wollten. Der Anschlag sollte nach seinen Angaben im Zentrum der Hauptstadt Tiraspol stattfinden; zahlreiche Opfer seien das Ziel gewesen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2023, Seite 7, Ausland

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  • Onlineabonnent*in Torsten Andreas S. aus B. 10. März 2023 um 21:33 Uhr
    Warum sollten wir Herrn Anatoli Guretski nicht glauben? Er ist keine austauschbare Präsidentensprecherpuppe, sondern steht mitten in Transnistrien für die aktuellen Verhältnisse ein. Womit gesagt sein soll, dass eine Ärztin von Odessa nach Berlin fliehen kann, aber Herr A. G. dort bleibt, wo er erwarten kann, dass sehr bald jede Menge an schrägen Gestalten seinen Liebsten und ihm das Leben zur Hölle machen können/werden. Wenn er trotzdem von einem Angriff spricht und diese Gefahren eingeht, dann ist es angemessen, ihm zu vertrauen.