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Moskau kritisiert alleinige EU-Untersuchung

Moskau. Die russische Regierung hat der Europäischen Union vorgeworfen, gemeinsame Untersuchungen im Fall der in der Ostsee zerstörten Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 zu verweigern. Die EU ignoriere jegliche Gespräche über die Notwendigkeit einer Untersuchung der Explosionen in der Nord-Stream-Gaspipeline, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, am Donnerstag. Russland hat wiederholt darum gebeten, an den Ermittlungen zu den Explosionen teilnehmen zu dürfen. Bei diesen waren drei der vier Pipelines zerstört worden, in denen Gas aus Russland durch die Ostsee nach Westeuropa transportiert werden sollte. Der Vorfall wird von den USA, Deutschland sowie skandinavischen EU-Staaten untersucht. Zuletzt hatte es Medienspekulationen gegeben, dass eine »proukrainische« Gruppe die Sprengung der Leitungen verursacht haben soll. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2023, Seite 1, Ausland

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