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04.03.2023
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Myanmar: Greueltaten von UNO dokumentiert
Genf. Der Leiter des Myanmar-Teams im UN-Menschenrechtsbüro, James Rodehaver, hat der Militärjunta in Myanmar vorgeworfen, die politische Opposition mit militärischen Mitteln zu bekämpfen. Demnach befinden sich mindestens 16.000 Menschen in Gewahrsam. Der Bericht dokumentiert zahlreiche Menschenrechtsverletzungen in den zwölf Monaten bis Ende Januar 2023. Mindestens 2.940 Menschen seien ums Leben gekommen. Das Militär bombardiere und beschieße Schulen, Kliniken oder ganze Dörfer und mache sie dem Erdboden gleich, um Rebellenarmeen von Nachschub und Nahrungsmitteln abzuschneiden. (dpa/jW)
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