Zum Inhalt der Seite

Peek & Cloppenburg insolvent

Bonn. Der Düsseldorfer Modehändler Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf (P & C) mit 67 Filialen in Deutschland hat ein Schutzschirm-Insolvenzverfahren beantragt. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. 6.800 Beschäftigte sollen von März bis Mai Insolvenzgeld erhalten – ihre Löhne werden in der Zeit von der Agentur für Arbeit übernommen. Geschäftsführer Thomas Freude sagte der Wirtschaftswoche, im Laufe des Verfahrens »werden auch Arbeitsplätze wegfallen müssen«. Aber: »Stand heute wollen wir alle Stores weiterbetreiben und dort auch auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.« (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.03.2023, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!