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»Seebrücke« kritisiert schleppende Visavergabe

Berlin. Die Organisation »Seebrücke« hat die schleppende Vergabe von Einreisevisa an Betroffene des schweren Erdbebens in der Türkei und Syrien kritisiert. »Es scheint, als hätte die Bundesregierung die Voraussetzungen der Visavergabe mit Absicht so kompliziert gestaltet, nur um im nachhinein sagen zu können, dass sie ja helfen wollte, aber keine*r das Angebot angenommen hat«, erklärte Maria Sonnek von der »Seebrücke« am Montag in Berlin. »Wie sollen Papiere besorgt oder Nachweise erbracht werden, wenn all das verschüttet ist?« fragte Sonnek weiter. Dies gelte besonders für Syrien, wo es nicht einmal eine deutsche Vertretung gebe, bei der die benötigten Papiere beantragt werden können. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2023, Seite 2, Inland

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