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Türkei stoppt Hilfskonvoi aus Nordostsyrien

Kamischli. Die Autonomieverwaltung von Nordostsyrien hat eine Hilfslieferung für Erdbebenopfer abgebrochen, wie am Donnerstag die Nachrichtenagentur AFN berichtete. Die Kolonne aus 50 Lkw sollte von der Selbstverwaltung bereitgestellte Hilfsgüter nach Afrin bringen, war aber am Übergang zu dem türkisch besetzten Gebiet mehr als eine Woche lang an der Weiterfahrt gehindert worden. »Trotz intensiver Bemühungen ist es uns nicht gelungen, eine Einfuhrgenehmigung in die Besatzungszone zu erhalten«, sagte Sadik Al-Khalaf vom Krisenstab der Selbstverwaltung. »Verantwortlich dafür sind einzig die türkische Besatzungsmacht und ihre Söldner, die humanitäre Not politisieren und ihre Interessen über das Leid der Bevölkerung stellen«, fügte Al-Khalaf hinzu. Die Lkw befänden sich mittlerweile auf dem Rückweg in die nordostsyrische Autonomieregion. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2023, Seite 1, Ausland

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