-
17.02.2023
- → Ausland
Türkei stoppt Hilfskonvoi aus Nordostsyrien
Kamischli. Die Autonomieverwaltung von Nordostsyrien hat eine Hilfslieferung für Erdbebenopfer abgebrochen, wie am Donnerstag die Nachrichtenagentur AFN berichtete. Die Kolonne aus 50 Lkw sollte von der Selbstverwaltung bereitgestellte Hilfsgüter nach Afrin bringen, war aber am Übergang zu dem türkisch besetzten Gebiet mehr als eine Woche lang an der Weiterfahrt gehindert worden. »Trotz intensiver Bemühungen ist es uns nicht gelungen, eine Einfuhrgenehmigung in die Besatzungszone zu erhalten«, sagte Sadik Al-Khalaf vom Krisenstab der Selbstverwaltung. »Verantwortlich dafür sind einzig die türkische Besatzungsmacht und ihre Söldner, die humanitäre Not politisieren und ihre Interessen über das Leid der Bevölkerung stellen«, fügte Al-Khalaf hinzu. Die Lkw befänden sich mittlerweile auf dem Rückweg in die nordostsyrische Autonomieregion. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!