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Frankreich: Allzeithoch bei Handelsdefizit

Paris. Hohe Energiepreise haben Frankreichs Außenhandelsdefizit 2022 auf ein Rekordhoch von 164 Milliarden Euro getrieben, gab Handelsminister Olivier Becht am Dienstag in Paris bekannt. Der bisherige Höchstwert lag bei 85 Milliarden Euro im Vorjahr. Einen Überschuss bilanzierte Frankreich zuletzt 2002. Im vergangenen Jahr musste das Land auch wegen des schlechten Zustands seiner Atomkraftwerke mehr Strom als 2021 importieren, und das zu deutlich höheren Preisen. Insgesamt lagen die Ausgaben für Energieimporte mit 115 Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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