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Norwegens Staatsfonds schreibt Rekordverlust

Oslo. Der norwegische Staatsfonds hat im Krisenjahr 2022 eine deutlich negative Rendite abgeworfen. Sie lag im abgelaufenen Jahr bei minus 14,1 Prozent, was knapp 1,64 Billionen Kronen entsprach, wie die norwegische Zentralbank am Dienstag mitteilte. Nach heutigem Umrechnungskurs sind das etwa 150 Milliarden Euro. Das Minus war prozentual das größte seit der Finanzkrise 2008, das Jahr somit das zweitschwächste in der Geschichte des Staatsfonds, der offiziell Pensionsfonds Ausland heißt. Er wird von der Zentralbank im Auftrag des Finanzministeriums verwaltet und hat in über 9.300 Firmen weltweit investiert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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