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Faschisten in Spanien für schärfere Auflagen

Madrid. In Spanien hat die linke Regierung gegen eine regionale Verschärfung des Abtreibungsrechts ein Verfahren zur Anrufung des Verfassungsgerichts in Gang gesetzt. Die von Konservativen und Faschisten regierte Gemeinschaft Kastilien und León habe mit der Ankündigung schärferer Auflagen für Frauen sowie für ärztliches Personal gegen die Verfassung sowie gegen das Abtreibungsgesetz verstoßen und damit ihre Kompetenzen überschritten, sagte Regierungssprecherin Isabel Rodríguez nach einer Kabinettssitzung am Dienstag. Der Vizeregierungschef von Kastilien und León, Juan García-Gallardo von der faschistischen Partei Vox, hatte angekündigt, dass ärztliches Personal betroffene Frauen dazu drängen soll, sich vor einem Abbruch die Herzschläge des Fötus anzuhören, um sie umzustimmen. Zudem soll den Frauen nahegelegt werden, sich vor der Entscheidung ein 4D-Ultraschallbild des Ungeborenen anzuschauen und sich psychologisch beraten zu lassen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.01.2023, Seite 15, Feminismus

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