-
04.01.2023
- → Feuilleton
Alt macht neu
Die künstlerischen Leitungen der Documenta in Kassel werden alle fünf Jahre von einer Findungskommission bestimmt. Erstmals sollen nun ehemalige künstlerische Leiter der Schau einen Vorschlag für die Zusammenstellung der Findungskommission benennen. Laut Documenta-Geschäftsführer Ferdinand von Saint André zählen dazu Rudi Fuchs (Documenta 7, 1982), Catherine David (Documenta X, 1997), Roger M. Buergel (Documenta 12, 2007), Carolyn Christov-Bakargiev (Documenta 13, 2012) und Adam Szymczyk (Documenta 14, 2017). Die künstlerische Leitung der Documenta 15, das indonesische Kuratorenkollektiv Ruangrupa, hatte auf eine Beteiligung verzichtet. Die Findungskommission der Documenta 15 war im Zuge der heftigen Diskussionen über echten und vermeintlichen Antisemitismus bei der Schau in die Kritik geraten. Die acht Mitglieder hatten die Wahl der angegriffenen Kuratoren verteidigt und sie unterstützt. Die 16. Documenta soll vom 12. Juni bis 19. September 2027 in Kassel stattfinden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!