Zum Inhalt der Seite

Ivorer bleiben in Mali in Haft

Abidjan. Die westafrikanische Staatengemeinschaft ECOWAS wird keine weiteren Sanktionen gegen die Regierung in Mali verhängen, wie der französische Auslandssender RFI am Montag meldete. Am Sonntag war ein Ultimatum ausgelaufen, mit dem Bamako aufgefordert worden war, 46 Soldaten aus der Elfenbeinküste freizulassen, die im Sommer wegen illegaler Einreise als Söldner und mögliche Umstürzler verhaftet worden waren. Ein malisches Gericht hatte sie am Freitag zu hohen Haftstrafen verurteilt. Man wolle die Spannungen zwischen Mali und Côte d’Ivoire nicht weiter vertiefen, hieß es laut RFI von der ECOWAS. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2023, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!