Zum Inhalt der Seite

EU-Kommission genehmigt Uniper-Verstaatlichung

Düsseldorf. Die EU-Kommission hat unter Auflagen die Verstaatlichung des Düsseldorfer Energiekonzerns Uniper genehmigt. Die EU-Beihilfe-Vorschriften seien erfüllt, eine Ausnahmesituation gegeben, hieß es am Dienstag abend in einer Erklärung. Der Konzern muss sich nun bis Ende 2026 unter anderem vom Steinkohlekraftwerk »Datteln 4«, vom Fernwärmegeschäft in Deutschland (Uniper Wärme) und von der russischen Tochter Unipro trennen. Der Bund habe sich zudem verpflichtet, seinen Anteil bis spätestens 2028 auf maximal 25 Prozent plus einer Aktie zu reduzieren. Der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Harald Seegatz, sprach am Mittwoch von »harten Einschnitten«. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2022, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!