Zum Inhalt der Seite

Feuerwehrmann wegen Chats suspendiert

Bremen. Ein Feuerwehrmann aus Bremen, der Teil einer rechten Chatgruppe gewesen sein soll, darf seinen Beruf vorerst nicht weiter ausüben. Es gebe ausreichend Hinweise darauf, dass die Wertevorstellungen des Beamten nicht verfassungskonform seien, teilte das Verwaltungsgericht Bremen am Donnerstag mit. Auf seinem Mobiltelefon seien Fotos mit »rechtsextremen, menschenverachtenden und rassistischen« Inhalten entdeckt worden. Der Mann leitete die Bilder auch weiter und identifizierte sich erkennbar nach außen mit den Inhalten. Im vergangenen November hatte der Bremer Innensenat dem Mann die Führung der Dienstgeschäfte verboten. Ein Strafverfahren wegen des Vorwurfs des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung stellte die Staatsanwaltschaft Verden wegen mangelnder Außenwirkung der Chats ein. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2022, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen

Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »wein« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.