-
17.10.20221 Leserbrief
- → Ausland
Westbank: Erneut Toter durch israelische Armee
Ramallah. Nach Zusammenstößen mit der israelischen Armee ist im besetzten Westjordanland ein Palästinenser seinen schweren Verletzungen erlegen. Wie das palästinensische Gesundheitsministerium mitteilte, starb der 31jährige Mann in der Nacht auf Sonntag im Krankenhaus. Er war demnach mit »scharfer Munition in die Brust« getroffen worden. Bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen infolge einer israelischen Razzia im Dorf Karawat Bani Hassan südwestlich von Nablus war am Sonnabend noch ein zweiter Palästinenser schwer verletzt worden. Sein Zustand galt am Sonntag ebenfalls noch als kritisch. Mit dem Tod des 31jährigen steigt die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit der israelischen Besatzung in diesem Jahr getöteten Palästinenser auf 171. Wobei allein im Oktober 15 Menschen getötet wurden, wie aus den Statistiken des Gesundheitsministeriums hervorgeht. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Ibrahim Ladaa aus Nürnberg 17. Okt. 2022 um 10:47 UhrSehr geehrte Damen und Herren, in diesen Tagen vermisst man die Sachlichkeit der Berichterstattung nicht nur im Inland, sondern auch über das Ausland, insbesondere über Nahost. Es ist eine Gewohnheit der israelischen Regierung, dass sie jedes Weltereignis, wie z.B. jetzt in der Ukraine, ausnützt, um ihre Brutalität gegen die Palästinenser auszuüben. Daher möchte ich Ihnen für Ihre sachliche Berichterstattung aufrichtig danken. Ibrahim Lada'a
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!