Zum Inhalt der Seite

Burkina Faso: Junta-Chef flieht nach Putsch

Ouagadougou. Der nach dem Putsch im westafrikanischen Burkina Faso abgesetzte Chef der Militärjunta, Paul-Henri Sandaogo Damiba, ist laut nicht namentlich genannten Diplomaten ins Nachbarland Togo geflohen. Zuvor habe »Damiba selbst seinen Rücktritt angeboten, um Konfrontationen (…) zu vermeiden«, erklärten führende Religions- und Kommunenvertreter des Landes am Sonntag abend. Nachdem eine Gruppe von Militärs unter der Führung von Ibrahim Traoré am Freitag abend die Absetzung von Damiba verkündet hatte, war es in Burkina Faso zu Spannungen und Protesten gegen französische Einrichtungen gekommen. Als Begründung für den Putsch nannten die Rebellen »die kontinuierliche Verschlechterung der Sicherheitslage«. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.10.2022, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!