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Bundesamt genehmigt LNG-Kartell

Düsseldorf. Das Bundeskartellamt wird die Kooperation der Energiekonzerne RWE, Uniper und VNG, einer EnBW-Tochter, beim Aufbau der LNG-Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel nicht unterbinden. Die Vorteile neuer Importkapazitäten für Gas »überwiegen etwaige wettbewerbliche Nachteile«, erklärte Amtsleiter Andreas Mundt am Donnerstag. »In normalen Zeiten wäre eine Kooperation zwischen diesen drei sehr bedeutenden Gasimporteuren und -großhändlern und vor allem die exklusive Nutzung der Importkapazitäten an den Terminals möglicherweise kritischer zu bewerten.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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