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Erdogan kritisiert Getreideabkommen

Istanbul. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Umsetzung des Getreideabkommens mit der Ukraine und Russland kritisiert. Das Getreide aus der Ukraine werde allein in reiche Länder ausgeführt, die Sanktionen gegen Russland verhängt hätten, sagte Erdogan am Donnerstag. Bis zum 19. August hatten die Ladungen von 26 Prozent der Schiffe aus der Ukraine das Ziel Türkei, wie im Zusammenhang mit dem Getreideabkommen in Istanbul errichtete Koordinierungszentrum mitteilte. 22 Prozent der Ladungen gingen an Südkorea, zwölf Prozent an Ägypten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2022, Seite 7, Ausland

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