Zum Inhalt der Seite

Argentinien: Verdächtige nach Attacke gefasst

Buenos Aires. Nach dem Anschlagsversuch auf die argentinische Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner ist die Freundin des mutmaßlichen Täters gefasst worden. Die Polizei nahm die junge Frau am späten Sonntag abend (Ortszeit) auf einem Bahnhof in der Hauptstadt Buenos Aires fest. Die 23jährige soll bei dem gescheiterten Attentat eine Komplizin ihres Freundes gewesen sein. Der Mann hatte am Donnerstag abend vor Fernández de Kirchners Wohnung aus nächster Nähe eine Pistole auf die Expräsidentin (2007–2015) gerichtet und mindestens einmal abgedrückt. Allerdings löste sich kein Schuss. Daraufhin wurde er von Anhängern der Politikerin niedergerungen und von der Polizei festgenommen. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2022, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!