Zum Inhalt der Seite

Anschlag auf russische Botschaft in Kabul

Kabul. Bei einem Anschlag vor der russischen Botschaft in Kabul sind am Montag nach Polizeiangaben sechs Menschen getötet worden, darunter zwei Botschaftsmitarbeiter, wie das russische Außenministerium bestätigte. Laut Polizei hatte ein Selbstmordattentäter gegen elf Uhr Ortszeit versucht, sich in die Luft zu sprengen. Einsatzkräfte hätten den Mann verfolgt, bevor er sein Ziel erreichen konnte. Dabei sei es zu der Explosion gekommen, so die Polizei. Der Sprecher des afghanischen Außenministeriums, Abdul Qahar Balkhi, sprach von »engen Beziehungen« zwischen Afghanistan und Russland. »Wir werden nicht zulassen, dass solche negativen Aktionen schlechte Auswirkungen auf die Beziehungen unserer beiden Länder haben«, so Balkhi. Russlands Außenminister Sergej Lawrow kündigte an, den Schutz der Botschaft zu verstärken. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2022, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!