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Studie: Jugendliche misstrauen Medien

Leverkusen. Eine große Mehrheit der Jugendlichen in der BRD hat einer Studie zufolge kein Vertrauen in die Medien. 75,8 Prozent misstrauen Zeitungen, 71,6 Prozent Journalisten. Mehr als ein Drittel der Jugendlichen geht davon aus, dass die Medien absichtlich wichtige Informationen zurückhalten (37,9 Prozent). Studienleiter Holger Ziegler bezeichnete die Ergebnisse am Dienstag als »alarmierend«. Für die von der Uni Bielefeld durchgeführte Untersuchung wurden 1.582 Kinder (6 bis 11 Jahre) und Jugendliche (12 bis 16 Jahre) befragt. Für die städtische Bevölkerungsgruppe sei die Studie repräsentativ, so Ziegler. Auch das Vertrauen in öffentliche Einrichtungen ist der Analyse zufolge unter Jugendlichen eher schwach ausgeprägt. Nur jeder zweite Jugendliche vertraut demnach der Bundesregierung (53,9 Prozent). Deutlich höheres Vertrauen genießen Wissenschaftler (76,1 Prozent) und Polizei (79,9 Prozent). Besonders gering ist es in die Medien laut Ziegler unter den Jugendlichen, die ihre Informationen bevorzugt aus den Social Media bezögen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2022, Seite 15, Medien

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