Zum Inhalt der Seite

Lawrow: »Keine Gnade« für Mörder Duginas

Moskau. Nach dem tödlichen Anschlag auf die Journalistin Darja Dugina hat Moskau angekündigt, dass es »keine Gnade« für »Drahtzieher, Auftraggeber und Täter« geben werde. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sprach am Dienstag in Moskau laut der russischen Nachrichtenagentur TASS von einem »barbarischen Verbrechen« gegen Dugina. Er hoffe, dass »die Ermittlungen bald abgeschlossen werden«. Dugina war am Samstag abend auf einer Landstraße bei Moskau getötet worden, nachdem ein Sprengsatz an ihrem Auto explodiert war. Russlands Inlandsgeheimdienst FSB erklärte am Montag, dass der Mord bereits aufgeklärt sei. Geplant worden sei die Tat vom ukrainischen Geheimdienst, ausgeführt wurde sie von der ukrainischen Staatsbürgerin Natalia Wowk, die sich im Anschluss nach Estland abgesetzt habe. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2022, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!