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Norwegens Staatsfonds schrumpft

Oslo. Norwegens Staatsfonds hat angesichts der Kursstürze an den Börsen in den vergangenen Monaten herbe Einbußen erlitten. Das Vermögen schrumpfte im ersten Halbjahr um 1,68 Billionen Kronen (170 Milliarden Euro, jW), wie die norwegische Zentralbank am Mittwoch mitteilte. Sie verwaltet den Fonds mit einem Vermögen von – Stand Ende Juni – umgerechnet rund 1,18 Billionen Euro. Das ölreiche Norwegen legte den Fonds in den neunziger Jahren auf, um die Wirtschaft gegen die schwankenden Ölpreise abzusichern. Vor allem trugen Kursverluste von Technologieaktien zur Vermögensschmelze bei. Anteile an Energieunternehmen hingegen gewannen an Wert hinzu. Mehr als zwei Drittel (68,5 Prozent) des Kapitals waren Ende Juni in Aktien angelegt. Der Großteil des Geldes wird im Ausland investiert, um Norwegens Wirtschaft nicht zu stark zu beeinflussen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.08.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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