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Großbritannien: Hohe Reallohnverluste

London. Trotz steigender Löhne mussten die Arbeiter in Großbritannien von April bis Juni wegen der hohen Inflation die größten Gehaltseinbußen seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2001 in Kauf nehmen, wie aus am Dienstag veröffentlichten Daten des nationalen Statistikamtes ONS hervorgeht. Die Gehälter stiegen nominal um 4,7 Prozent, doch real sanken sie um 4,1 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten stieg im zweiten Quartal um 160.000, Experten hatten mit einer höheren Zahl gerechnet. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,8 Prozent. Zugleich ging erstmals seit Mitte 2020 die Zahl der offenen Stellen zurück. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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