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Kabinettsumbildung in Japan

Tokio. Japans Regierungschef Fumio Kishida hat angesichts öffentlicher Kritik an Verbindungen seiner Partei zur sogenannten Vereinigungskirche das Kabinett umgebildet. Exverteidigungsminister Yasukazu Hamada kehrt laut der Ankündigung vom Mittwoch auf seinen Posten zurück und löst dabei Nobuo Kishi ab, Bruder des kürzlich ermordeten Expremiers Shinzo Abe. Kishi hatte zugegeben, Wahlkampfhilfe von der auch als Mun-Sekte bekannten Vereinigungskirche erhalten zu haben. Seither sind noch weitere Verbindungen zischen ihr und japanischen Politikern ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2022, Seite 7, Ausland

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