Zum Inhalt der Seite

Britische Tories: Gerangel um Nachfolge Johnsons

London. Um die Nachfolge des britischen Premierministers Boris Johnson bewerben sich bisher neun bekannte konservative Politiker. Am Sonntag kündigte Handelsministerin Penelope Mordaunt ihre Kandidatur an – als viertes Mitglied der amtierenden Regierung. Außer ihr bewerben sich aus dem aktuellen Kabinett auch Finanzminister Nadhim Zahawi, Verkehrsminister Grant Shapps und Chefjustiziarin Suella Braverman. Favorit der Buchmacher ist derzeit Exfinanzminister Rishi Sunak, der von mehreren einflussreichen Tories unterstützt wird. Es wurde damit gerechnet, dass zudem weitere Schwergewichte wie Außenministerin Elizabeth Truss ihr Interesse anmelden. Medien hatten zuvor berichtet, die Bewerbungsfrist ende am Dienstag. Premier Johnson hatte am Donnerstag nach mehreren Ministerrücktritten seinen Rückzug angekündigt. Wer Parteichef wird, wird auch Premierminister. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2022, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!