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Nordirak: Notstand nach Choleraausbruch

Erbil. In der Autonomieregion Kurdistan im Nordirak gibt es in der Stadt Sulaimanija einen schweren Choleraausbruch. Um eine Epidemie zu verhindern, hat die Gesundheitsbehörde des Gouvernements nun auf Anraten der irakischen Zentralregierung den Notstand ausgerufen. Laut kurdischer Nachrichtenagentur ANF vom Sonntag abend werden über 4.000 Verdachtsfälle behandelt. Acht Menschen, darunter zwei Kinder, sind bereits gestorben. Seit 2012 war in Sulaimanija kein Fall von Cholera mehr aufgetreten. Unbehandelt verläuft die Darminfektion innerhalb von wenigen Stunden tödlich. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2022, Seite 2, Ausland

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